Kleine Erinnerung…

Beim Stöbern in meinen Charlotten  – ja – das tu ich manchmal, stoße ich auf DEJAVU… Beim Lesen der Charlotte beginnt mein Herz zu klopfen. Am Ende der Charlotte zerspringt es beinah. Es ist wie es ist – aber es ist NICHT GUT – wie wir miteinander umgehen sollen.

Nähe ist wichtig. Reden ist wichtig. Verständlich und frei. Eine Meinung haben ist wichtig. Und dazu zu stehen. Ich akzeptiere andere Meinungen – auch wenn ich sie nicht gutheißen mag. Also umarme ich. Und rede frei. Und schreibe  in der Wiederholung – weil – ich hätt so gern ein…

 

…DEJAVU

vom 20.März 2018

 

Noch stehe ich auf dem Bahnhof.

Gefährlich nah am Bahnsteig rennen zwei Mädels auf sich zu und umarmen sich so, als hätten sie sich hundert Jahre nicht gesehen. Als die Bahn einfährt giggeln sie immer noch. Im Abteil stoßen noch zwei weitere Mädels dazu. Stürmische Umarmungen. Wieder hundert Jahre nicht gesehen…

Alle zücken gleichzeitig ihre Telefone und reden durcheinander: vom Sommer in New York, von Jonas, der die Gruppe verlassen  und nicht mehr Chantalle sein will…

Ich komm´da nicht mit. Schreibe in Fragmenten und frage mich auch später nicht nach einem Sinn. Ich finde es einfach faszinierend. Irgendwie kommen alle Informationen bei jeder an. Das nenn`ich echtes Multitasking…

Eine nach der anderen verlässt das Abteil. Jede herzt jede. Die letzten beiden fahren bis zur Endstation mit und diskutieren den Ausstieg von Jonas. Sie finden keine Lösung. Chantalle soll bleiben. Sonst macht alles keinen Sinn.

Hmmmmm.. Vielleicht doch darstellendes Spiel…? 11. Klasse.

Ich wechsle die Bahn. Zum Glück gleicher Bahnsteig, muss ich nur rüber laufen.

Gefährlich nah am Bahnsteig rennen zwei Mädels auf sich zu. Die eine springt der anderen in die Arme… so als hätten sie sich hundert Jahre nicht gesehen…

Ich komm´ ins Grübeln und habe den Titel für eine neue „Charlotte“…

DEJAVU

 

 

IMG_6935

 

Ein Kommentar zu „Kleine Erinnerung…

  1. Liebe MCharlotte, es steht fest, dass ‚DEJAVU‘ manchmal im Laufe der Zeit zu erleben ist, ob angenehm oder unangenehm. Ja, das eigene Schicksal bereitet uns manchmal Überraschungen….Es erinnert mich daran, dass ich vor Jahren unewartet an einer Caféterrasse in München einen meiner Studeten traf…..Die Mädels stellen das glückliche sorgenfreie Leben in unserer modernen Umgebung dar….Möge es weiter gehen…Liebste Grüsse an dich.

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